(16.05.2018, Bad Sachsa, DK) Strahlende Gesichter gab es, als die Kinderfeuerwehr der Stadt Bad Sachsa ihre neue Dienstkleidung in Empfang nehmen konnte. Als erste Kinderfeuerwehr im Landkreis Göttingen wurden die Feuerdrachen von der Stadt Bad Sachsa mit der neuen Uniform ausgestattet. Nun sind die Kinder im Straßenverkehr, bei den Diensten und den Wettkämpfen bestens ausgestattet und geschützt. Für die Kinder sind die Uniformen etwas ganz Besonderes, sie bekommen die Möglichkeit sich schon wie „echte“ Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen zu fühlen.
Mit der neuen Kleidung lernen die Kinder frühzeitig, dass Schutzkleidung wichtig ist und dass sie bei der Feuerwehr unbedingt dazu gehört. Aber die Uniform zeigt auch, dass schon die Kleinsten ein wichtiger Bestandteil in unserer Feuerwehr sind.
Ein großes Dankeschön geht an die Stadt Bad Sachsa, die der Kinderfeuerwehr Bad Sachsa die Anschaffung der neuen Bekleidung ermöglicht hat.

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Bist du zwischen 6 und 10 Jahren alt und hast auch Lust zu entdecken, was die Feuerwehr eigentlich so macht? Dann besuch uns doch einfach Mal! Der nächste Dienst findet am 05.06.2018 um 17:00 Uhr am Feuerwehrhaus in Bad Sachsa statt.  Wir freuen uns auf Dich!
Weitere Infos erhältst Du unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(08.05.2018, Bad Sachsa, DK) Am Dienstag wurden die freiwilligen Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof um 10:50 Uhr nach Bad Sachsa in die Lessingstraße alarmiert. Dort drohte ein Feuer, welches bei Abflammarbeiten von Unkraut entstanden ist, auf ein Haus überzugreifen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde die Hecke in unmittelbarer Nähe des Hauses mit einem C-Rohr bekämpft und so konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Nachfolgende Einsatzkräfte löschten ebenfalls mit einem C-Rohr einen anderen Teil der Hecke, welcher ebenfalls in Brand geraten war und sich nahe einer Garage befand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren, sowie den ersten Löschversuchen mit einem Gartenschlauch durch den Verursacher konnte ein schlimmerer Schaden verhindert werden. Im Einsatz befanden sich 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Sachsa und Neuhof mit vier Fahrzeugen, sowie ein Streifenwagen der Polizei. Die freiwilligen Feuerwehrleute konnten gegen 12 Uhr wieder an ihre Arbeitsplätze zurück kehren.

Die Feuerwehr weist noch einmal alle Bürger darauf hin, dass gasbetriebene Unkrautbrenner nur mit größter Vorsicht zu benutzen sind und immer mindestens ein Eimer Wasser oder ein Gartenschlauch in greifbarer Nähe vorhanden sein sollte.

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„Bei euch ist so vieles anders als bei uns!“ Offizielle Delegation der Partnerstadt Armentières besuchte Osterode am Harz

(Osterode am Harz, 24.04.2018) Am vergangenen Wochenende war eine siebenköpfige Delegation aus Osterodes Partnerstadt Armentières zu Gast an der Söse. Neben den Themen der üblichen Partnerschaftsbesprechungen informierten sich die Gäste über Wasserversorgung, die Bergbautradition im Harz und das kommunale Feuerlöschwesen.

„Bei euch ist so viele anders als bei uns – es ist gut, dies zu erfahren und Informationen mitzunehmen“, zog Catherine Le Bihan, Ratsmitglied in Armentières und zum ersten Mal zu Gast in Osterode, am Samstagabend eine persönliche Bilanz. Für sie und die weiteren Delegationsteilnehmer war der Besuch der Ortsfeuerwehr Osterode eines der Highlights des Wochenendes. Ortsbrandmeister Thomas Riedel erläuterte den Gästen, wie das freiwillige Feuerwehrwesen in den kleineren Städten Niedersachsens, die über keine Berufsfeuerwehr verfügen, organisiert ist. Für sie, die sie keine Freiwillige Feuerwehr wie wir kennen – und als Kommune auch nicht unterhalten müssen – ein hoch interessantes Thema, was auch die Zwischenfragen bei Riedels Vortrag zeigten. Neu und beeindruckend für Delegationsleiter Bürgermeister Bernard Haesebroeck, dass viele Freiwillige ihre Freizeit einsetzen, um die Sicherheit ihrer Mitbürger zu gewährleisten. Bei der anschließenden kleinen Fahrzeug- und Geräteschau waren sie auch überrascht, wie viel Geld eine Stadt wie Osterode in den Fahrzeuge und Ausrüstung investieren muss, um der Verpflichtung, den Brandschutz sicherzustellen, nachzukommen. Abgerundet wurde die Information mit zwei kleinen Vorführungen zum vorbeugenden Brandschutz – mit Knalleffekt, denn die Kameraden der Wehr führten unter anderem vor, was passiert, wenn eine simple Spraydose infolge übermäßiger Erwärmung explodiert.

Zuvor standen Informationen über regionale Themen an. Dazu zählte am Freitag ein Besuch des Wasserwerks der Sösetalsperre. Betriebsleiter Marc de Haar erläuterte die Bauweise und die Bedeutung der Talsperre für die Wasser-, aber auch Stromversorgung ebenso wie für den Hochwasserschutz. Er ging auch auf die Tradition des Talsperrenbaus im Harz ein, wo die zahlreichen künstlich angelegten Seen im Oberharz einst von entscheidender Bedeutung für den Bergbau waren. Dieser historische Bergbau war denn auch Thema am Nachmittag, denn die Gäste hatten die Gelegenheit, eine ehemalige Eisenerzgrube zu besichtigen und zu erfahren, unter welch widrigen Bedingungen hier einst gearbeitet wurde. Dabei ist das Thema Bergbau in der Region um Armentières nicht unbekannt; nicht weit von der Partnerstadt erstreckte sich bis vor einigen Jahren ein großes Steinkohlerevier. Dessen Stilllegung hat dort zu großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und hoher Arbeitslosigkeit geführt.

Der Gegenbesuch der Osteroder in Armentières wird Anfang Oktober stattfinden. Die Delegation wird dann u. a. an den Feierlichkeiten anlässlich der Beendigung des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren teilnehmen. Die Region um Armentières war von den Kriegshandlungen seinerzeit stark betroffen, etwa 90 Prozent des Stadtgebiet waren durch Artilleriebeschuss zerstört worden.

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Ein freiwilliges Feuerwehrwesen wie in Deutschland gibt es in Frankreich so nicht.
Mit großen Interesse informierten sich die Gäste aus Armentières über Aufbau und Funktion sowie Technik.
© Stadt Osterode am Harz/Löwe

2018.04.21 Delegation Armentières Feuerwehr 2

Eine kleine Fahrzeug- und Geräteschau der Ortsfeuerwehr Osterode gehörte
zum Informationsprogramm der Delegation aus Armentières.
© Stadt Osterode am Harz/Löwe

(13.04.2018, Neuhof / Bad Sachsa, DK) Am Freitag trafen sich 16 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neuhof zu ihrem zweiwöchig stattfindenden Übungsdienst im Feuerwehrhaus. Thema der Ausbildung lautete Technische Hilfeleistung, mit dem Schwerpunkt auf patientengerechte Rettung aus einem verunfalltem PKW. Als Übungsobjekt stelle das Autohaus Frotscher aus Bad Sachsa einen ‘‘Opel Astra Combi‘‘ zur Verfügung. Nach Aufbau des Ablageplatzes für die Gerätschaften der technischen Rettung, Ausleuchten der Einsatzstelle, sowie einer kurzen Einweisung in die Lage durch die beiden eingesetzen Gruppenführer, konnte das Abarbeiten des vorgefundenen Szenarios beginnen.Eine eingeklemmte Person sollte mittels Spineboard (Transporttrage) aus dem verunfallten PKW über die Fahrerseite befreit werden. Nachdem die Scheiben der Fenster entfernt worden, wurden nachfolgend die vordere und die hintere Tür mittels Spreizer entfernt, im Weiteren wurde der B-Holm des Fahrzeuges mittels Rettungsschere komplett heraus geschnitten. Durch die so entstandende große Seitenöffnung konnte die Person mit dem, im letzten Jahr durch den Förderverein der Wehr beschafften Spineboard, schonend aus dem Fahrzeug befreit werden.

Da nicht oft die Möglichkeit besteht die Rettung aus einem Fahrzeug zu üben, wurde nach der Befreiung der eingeklemmten Person, in einem weiterem Abschnitt des Ausbildungsdienstes , vorhandenes Wissen der technischen Rettung vertieft und neue Möglichkeiten, zum Beispiel das Arbeiten mit der Säbelsäge am Fahrzeug, ausprobiert. So konnten alle Teilnehmer mit Schere und Spreizer arbeiten, ein Gefühl für die Geräte entwickeln und ihr Erlerntes sofort umsetzen.

Ein besonderer Dank gilt dem Autohaus Frotscher für die Zuverfügungstellung des PKWs.

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