Presseberichte KFV-OHA
Maschinenbrand in Industriebetrieb in Herzberg
(20.07.2022, Herzberg, MH) Gegen 5:15 Uhr wurde die Feuerwehr Herzberg zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb ins Gewerbegebiet Aue gerufen. Bereits vor Ausrücken des ersten Fahrzeuges wurde das Alarmstichwort aufgrund von Rückmeldungen aus der Firma von der Rettungsleitstelle auf „Gewerbebrand Groß, Personen im Gebäude“ erhöht und zusätzlich alle Feuerwehren der Stadt Herzberg (Herzberg, Lonau, Pöhlde, Scharzfeld, Sieber) alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte vor Ort stand der Trockner einer Produktionsmaschine bereits in Vollbrand. Es wurde unverzüglich ein erster Löschangriff vorgenommen und der Hallenkomplex nach vermissten Personen abgesucht. Gleichzeit wurde vorsorglich die Drehleiter zur Sicherung des Hallendachs in Stellung gebracht und ein zweiter Löschangriff von einer anderen Hallenseite aufgebaut.
Zur Bekämpfung des Feuers u.a. mit Hilfe von betriebseigenen CO2-Löschern und für die Nachlöscharbeiten musste die Maschine teilweise geöffnet und mittel Wärmebildkamera kontrolliert werden. Insgesamt waren 7 Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Mehrere Firmenangehörige wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut, ein Mitarbeiter wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus transportiert.
Kreisbrandmeister Volker Keilholz war ebenfalls vor Ort um sich über den Einsatz zu informieren. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge an den Feuerwehrhäusern konnte der Einsatz der Feuerwehr gegen 9:00 Uhr beendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 26 Einsatzkräfte mit HLF20, LF20, TLF 16/25, DLK 23/12
Feuerwehr Pöhlde: 17 Einsatzkräfte mit TLF 3000, TSF-W, MTW
Feuerwehr Scharzfeld: 12 Einsatzkräfte mit TLF 3000, MLF
Feuerwehr Lonau: 8 Einsatzkräfte mit TSF-W, MTW
Feuerwehr Sieber: 5 Einsatzkräfte mit TSF
Kreisbrandmeister mit KdoW
Rettungsdienst: 6 Einsatzkräfte mit 2 Rettungswagen und Notarztfahrzeug
Leitender Notarzt (LNA) und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL)
Polizei: 4 Beamte mit 2 Streifenwagen
Strohballen brennen zwischen Scharzfeld und Pöhlde
(Herzberg, 18.07.2022, MH) Am Montag wurden gegen 17:40 Uhr die Feuerwehren der Stadt Herzberg zu einem Flächenbrand zwischen Scharzfeld und Pöhlde gerufen.
Im Bereich der Oderwiesen brannten ca. 40 Strohballen an einem Waldrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Stapel mit Heuballen in Vollbrand, die Flammen hatten bereits auf die angrenzenden Bäume übergegriffen.
Zum Beginn wurde eine Riegelstellung zwischen Heustapel und Wald aufgebaut und das Feuer bei den Bäumen abgelöscht. Einige Bäume, auf welche das Feuer bereits übergegriffen hatte und umzufallen drohten, mussten durch die Einsatzkräfte kontrolliert gefällt werden. Für die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser wurde am angrenzenden Mühlengraben mit zwei tragbaren Pumpen eine Wasserentnahmestelle eingerichtet.
Durch einen Landwirt wurden die Heuballen mittels Traktor mit Frontlader auseinander gezogen und von den Einsatzkräften abgelöscht.
Da in der Anfangsphase alle Einsatzmittel der Stadt Herzberg gebunden waren, wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Herzberg aus Sicherheitsgründen für eventuelle weitere Einsätze am Feuerwehrhaus Herzberg in Bereitstellung gestellt.
Da die Lange frühzeitig unter Kontrolle war, konnten die ersten Kräfe bereits nach kurzer Zeit aus dem Einsatz entlassen werden. Die letzten Feuerwehren kehrten gegen 22:00 Uhr zu Ihren Standorten zurück.
Weiter Informationen der Polizei: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/5276769
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 22 Einsatzkräfte mit LF20, HLF20, TLF16/25, ELW, MTW
Feuerwehr Pöhlde: 16 Einsatzkräfte mit TLF 3000, TSF-W
Feuerwehr Scharzfeld: 20 Einsatzkräfte mit TLF 3000, MLF, MTW
Feuerwehr Sieber: 6 Einsatzkräfte mit TSF
Feuerwehr Lonau: 8 Einsatzkräfte mit TSF-W und MTW
Polizei Herzberg: 4 Beamte mit zwei Streifenwagen
Landwirt mit Traktor
Carportbrand durch Abflammen von Unkraut
(25.06.2022, Bad Sachsa/Steina, DK) Am Samstag, den 25.06.2022 wurden zunächst die Feuerwehren aus Bad Sachsa und Steina, auch ein RTW der ASB-Wache Bad Sachsa, zu einem Carportbrand in die Bergstraße nach Steina alarmiert. Das Carport, welches direkt an das Haus angrenzt, soll in Vollbrand stehen.
Die ersteintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr Steina bestätigen der Leitstelle die Lage und lassen, da das Feuer auf das Haus überzugreifen droht, die Ortsfeuerwehr Neuhof nachalarmieren.
Durch zwei eingesetzte Atemschutztrupps mit C-Rohren wird der Brand schnell unter Kontrolle gebracht, sodass ein Übergreifen auf den kompletten Dachstuhl verhindert werden kann, das verrauchte Treppenhaus wird mittels Druckbelüftung wieder begehbar gemacht. Gegen 19 Uhr sind die Löscharbeiten beendet, daran schließen sich noch umfangreiche Kontrollarbeiten an, da sichergestellt werden muss, dass sich keine weiteren Glutnester unter den Ziegeln befinden. Auch durch Polizeibeamte wird der Brandort begutachtet.
Gegen 20:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und in Ihre Standorte zurück kehren.
Eingesetzt waren die Ortsfeuerwehren Bad Sachsa, Neuhof und Steina mit insgesamt 41 Einsatzkräften, 4 Kräfte des haupt- und ehrenamtlichen Rettungsdienstes , sowie 4 Beamte der Polizei.
Die Feuerwehr weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass das Abflammen von Unkraut mittels Gasbrenner zu unterlassen ist. In den Sommermonaten müssen die Kräfte überdurchschnittlich oft zu Bränden ausrücken, die durch das Abflammen und der Unvorsichtigkeit dabei entstehen. Nicht immer geht die Sache dabei glimpflich aus.
Am Sonntag den 26.06.2022, gegen 11:00 Uhr mussten die Kräfte der Ortsfeuerwehr Bad Sachsa im Bereich der Uffestraße noch eine Ölspur von 70 Metern Länge abstreuen.
Verkehrsunfall in Gittelde am Pfingstsonntag
(05.06.2022, Gittelde, DS) Ein Verkehrsunfall war Grund für die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Flecken Gittelde am Pfingstsonntag: "Pkw gegen Baum" lautete die Meldung.
Auf der Kreisstraße 421, Ortsausgang Richtung Münchehof, kollidierte ein Mittelklassewagen seitlich mit einem Baum.
Trotz der massiven Verformungen der Karosserie, konnten sich glücklicherweise beide Insassen selbst aus ihrer misslichen Lage befreien. Bei unserem Eintreffen waren bereits Ersthelfer, ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und die Polizei vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, das Unfallfahrzeug und den Brandschutz; Betriebsstoffe liefen nicht aus. Nach der medizinischen Versorgung durch Mitarbeiter der DRK Rettungswache Osterode und dem ASB KV Northeim/Osterode wurden beide Patienten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.
Der Unfall forderte zwei verletzte Personen. Ursache wie auch Schadenshöhe sind nicht bekannt. Die "Thüringer Straße" musste im betroffenen Abschnitt während der gesamten Einsatzdauer voll gesperrt werden.
Eingesetzte Kräfte:
- Feuerwehr Gittelde (TLF, LF)
- Rettungsdienst (RTW, NEF)
- Polizei (Streifenwagen)
- Abschleppunternehmen (Betriebsfahrzeug)
Übersicht über die Einsatzstelle.
Die Karosserie wurde durch den Aufprall massiv verformt.
Glück im Unglück hatten die beiden Fahrzeuginsassen.